Äpfel zu Äpfeln – Spielanleitung & Regeln
Äpfel zu Äpfeln ist ein Partyspiel für 4 bis 10 Personen, bei dem Begriffe mit Eigenschaften verglichen werden. Eine Person gibt als Schiedsrichter eine Eigenschaft vor, alle anderen legen verdeckt den Begriff aus ihrer Hand, der dazu am besten passt. Der Schiedsrichter entscheidet allein, welche Karte gewinnt – und genau daraus entstehen die komischsten Kombinationen.
Äpfel zu Äpfeln kurz erklärt
Spielziel
Du sammelst grüne Apfel-Karten, indem du den Schiedsrichter mit deinem Begriff überzeugst. Wer die nötige Anzahl grüner Karten zusammen hat, gewinnt.
Vorbereitung
Stellt den Kartenhalter in die Tischmitte. Die älteste Person übernimmt zuerst das Amt des Schiedsrichters. Sie teilt an alle, sich selbst eingeschlossen, verdeckt 7 rote Apfel-Karten aus. Danach dürft ihr eure Karten anschauen.
So spielt ihr
- Der Schiedsrichter zieht einen grünen Apfel, liest die Eigenschaft laut vor und legt die Karte offen hin.
- Alle anderen suchen aus ihrer Hand den roten Apfel, der am besten dazu passt, und legen ihn verdeckt auf den Tisch.
- Der Schiedsrichter mischt die roten Karten, deckt sie nacheinander auf und liest jeden Begriff vor.
- Er bestimmt den passendsten Begriff. Wer ihn gelegt hat, bekommt den grünen Apfel und legt ihn offen vor sich ab.
- Die ausgespielten roten Äpfel kommen auf den Ablagestapel. Der Kartenhalter wandert im Uhrzeigersinn weiter, der neue Schiedsrichter füllt alle Hände wieder auf 7 Karten auf.
So gewinnt ihr
Wer genug grüne Äpfel gesammelt hat, gewinnt sofort. Die benötigte Zahl hängt von der Spielerzahl ab: 8 bei 4 Spielern, 7 bei 5, 6 bei 6, 5 bei 7 und 4 bei 8 bis 10 Spielern.
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Spielziel: Worum geht es bei Äpfel zu Äpfeln?
Jede Runde gibt eine grüne Apfel-Karte eine Eigenschaft vor. Deine Aufgabe ist es, aus deiner Hand den roten Apfel mit dem Begriff auszuwählen, der den Schiedsrichter am meisten überzeugt. Gelingt dir das, bekommst du die grüne Karte als Gewinn. Gesammelte grüne Äpfel liegen offen vor dir, und wer als Erster die für die jeweilige Spielerzahl nötige Menge besitzt, hat die Partie für sich entschieden.
Spielmaterial: Das gehört zu Äpfel zu Äpfeln
- 324Rote Apfel-KartenJede Karte nennt eine Person, einen Ort, einen Gegenstand oder ein Ereignis.
- 117Grüne Apfel-KartenJede Karte nennt eine Eigenschaft einer Person, eines Ortes, eines Gegenstandes oder eines Ereignisses.
- 1KartenhalterNimmt zwei Stapel rote und einen Stapel grüne Apfel-Karten auf.
- 1Spielregel
Äpfel zu Äpfeln aufbauen: So bereitet ihr das Spiel vor
- Nehmt den Kartenhalter aus der Schachtel und stellt ihn auf den Tisch.
- Im Kartenhalter stecken zwei Stapel mit roten Apfel-Karten und ein Stapel mit grünen Apfel-Karten.
- Die älteste Person am Tisch übernimmt in der ersten Runde die Rolle des Schiedsrichters.
- Der Schiedsrichter verteilt verdeckt je 7 rote Apfel-Karten an alle Mitspielenden und auch an sich selbst.
- Erst wenn das Austeilen abgeschlossen ist, nehmt ihr eure Handkarten auf.
- Legt einen Platz für den Ablagestapel der gespielten roten Karten fest.
So spielt man Äpfel zu Äpfeln
Die älteste Person am Tisch beginnt als Schiedsrichter und teilt die roten Apfel-Karten aus. Anschließend zieht sie den ersten grünen Apfel und eröffnet damit die erste Runde.
Die Eigenschaft wird vorgegeben
Der Schiedsrichter nimmt einen grünen Apfel vom Stapel. Er liest die darauf genannte Eigenschaft laut vor und legt die Karte offen in die Tischmitte. Der Schiedsrichter spielt in dieser Runde selbst keine rote Karte.
Begriffe auslegen
Alle übrigen Mitspielenden suchen aus ihrer Hand den roten Apfel heraus, der ihrer Meinung nach am besten zur vorgelesenen Eigenschaft passt. Diese Karte legt ihr verdeckt auf den Tisch. Dabei zählt auch, wie schnell ihr euch entscheidet:
- Bei 6 oder mehr Spielern: Die rote Karte, die als letzte auf dem Tisch landet, wird nicht gewertet. Sie wandert zurück auf die Hand der betreffenden Person.
- Bei 4 oder 5 Spielern: Nur die ersten 4 abgelegten roten Äpfel kommen in die Wertung.
Jede Person darf pro Runde einen oder zwei rote Äpfel ausspielen. Wer sich für zwei Karten entscheidet, muss sie einzeln nacheinander ablegen.
Der Schiedsrichter entscheidet
Der Schiedsrichter mischt die ausgelegten roten Karten durch, damit niemand mehr zuordnen kann, wer was gespielt hat. Dann dreht er die Karten nacheinander um und liest die Begriffe laut vor. Zum Schluss bestimmt er den roten Apfel, der für ihn am besten zur grünen Karte passt. Dabei ist er völlig frei in seiner Entscheidung. Wer diesen Begriff gelegt hat, gibt sich zu erkennen und erhält den grünen Apfel.
Punkte zeigen und aufräumen
Gewonnene grüne Äpfel legt ihr offen vor euch ab. So sieht jederzeit jeder, wie nah die anderen am Sieg sind. Danach sammelt der Schiedsrichter die ausgespielten roten Karten ein und legt sie auf den Ablagestapel. Ausgenommen ist die nicht gewertete Karte bei 6 oder mehr Spielern, die ihr Besitzer zurückbehält.
Wechsel des Schiedsrichters
Der Kartenhalter wandert zusammen mit dem Schiedsrichteramt im Uhrzeigersinn weiter. Der neue Schiedsrichter teilt so viele rote Äpfel nach, dass alle wieder 7 Karten auf der Hand halten. Dann beginnt die nächste Runde von vorn.
Nachschub an Karten
Sind die roten Äpfel im Kartenhalter aufgebraucht, mischt ihr den Ablagestapel und legt die Karten wieder in den Halter zurück. Für eine neue Partie kommen auch die gespielten grünen Äpfel zurück in den Kartenhalter, der dann an den nächsten Schiedsrichter weitergegeben wird.
Ein Spielzug Schritt für Schritt
- Der Schiedsrichter zieht einen grünen Apfel, liest ihn vor und legt ihn offen aus.
- Alle anderen legen verdeckt einen oder zwei passende rote Äpfel auf den Tisch, zwei Karten nur nacheinander.
- Je nach Spielerzahl fällt die letzte Karte heraus (ab 6 Spielern) oder es zählen nur die ersten 4 Karten (bei 4 und 5 Spielern).
- Der Schiedsrichter mischt die roten Karten und deckt sie nacheinander auf, dabei liest er jeden Begriff vor.
- Er wählt den passendsten Begriff aus; dessen Besitzer erhält den grünen Apfel und legt ihn offen vor sich ab.
- Die gespielten roten Karten kommen auf den Ablagestapel.
- Der Kartenhalter geht im Uhrzeigersinn weiter, der neue Schiedsrichter füllt alle Hände auf 7 Karten auf.
Sonderregeln bei Äpfel zu Äpfeln
- Ab 6 Mitspielenden zählt die zuletzt abgelegte rote Karte nicht; sie geht zurück auf die Hand.
- Bei 4 oder 5 Mitspielenden werden ausschließlich die ersten 4 ausgelegten roten Äpfel gewertet.
- Du darfst pro Runde ein oder zwei rote Äpfel spielen, zwei Karten jedoch nur nacheinander ablegen.
- Der Schiedsrichter spielt in seiner eigenen Runde keine rote Karte mit.
- Rote Äpfel, deren Begriff mit "Mein …" beginnt, beziehen sich immer auf den amtierenden Schiedsrichter.
- Reden, kommentieren und Überzeugungsarbeit am Tisch sind ausdrücklich erlaubt – auch für die Karte eines anderen.
- Ist der Kartenhalter leer, wird der Ablagestapel der roten Äpfel gemischt und zurückgelegt.
Spielende: Wann ist Äpfel zu Äpfeln zu Ende und wer gewinnt?
Das Spiel endet, sobald eine Person genug grüne Apfel-Karten gesammelt hat. Wie viele das sind, richtet sich nach der Spielerzahl: bei 4 Spielern 8 grüne Karten, bei 5 Spielern 7, bei 6 Spielern 6, bei 7 Spielern 5 und bei 8 bis 10 Spielern 4. Diese Person gewinnt die Partie. Zu einem Gleichstand sagt die Anleitung nichts.
Varianten und Zusatzregeln
- Umgedrehte Äpfel: Jede Person bekommt zu Rundenbeginn 5 grüne Apfel-Karten. Der Schiedsrichter deckt stattdessen einen roten Apfel auf. Alle legen den grünen Apfel, der ihrer Meinung nach am besten zu diesem Begriff passt. Der Schiedsrichter wählt die beste grüne Karte, deren Besitzer die Runde gewinnt.
- Apfel im Schlafrock: Hier spielt jede Person außer dem Schiedsrichter pro Runde nur einen einzigen roten Apfel. Ein Zeitlimit kann helfen, damit niemand endlos grübelt.
- Äpfel und Birnen: Der Schiedsrichter sucht nicht die passendste, sondern die unpassendste rote Karte aus – gern das genaue Gegenteil. Zum grünen Apfel "kühl" könnte er also "Die Sonne" zum Sieger erklären.
- Der Verlag verweist für weitere Varianten auf seine Internetseite.
Tipps für den Einstieg in Äpfel zu Äpfeln
- Du musst selbst nicht völlig überzeugt sein: Schiedsrichter belohnen oft die kreativste, witzigste oder schlicht interessanteste Karte.
- Denk daran, für wen du spielst. Wenn du die Vorlieben des Schiedsrichters kennst, wähle eine Karte, die ihn persönlich anspricht.
- Nutze die Diskussion am Tisch. Du darfst für deine Karte werben – oder für eine fremde, um einen Mitspieler zu bremsen.
- Zögere nicht zu lange. Ab 6 Spielern fällt die zuletzt gelegte Karte raus, bei 4 oder 5 Spielern zählen nur die ersten 4.
- Zwei rote Äpfel erhöhen deine Chance, verbrauchen aber mehr Zeit beim Ablegen und mehr Handkarten.
Häufige Fragen zu Äpfel zu Äpfeln
Spielt der Schiedsrichter selbst eine rote Karte mit?
Nein. Alle Mitspielenden außer dem Schiedsrichter suchen eine passende rote Karte aus. Der Schiedsrichter liest nur den grünen Apfel vor und entscheidet am Ende.
Grundlage: Spielablauf, Schritte 1 und 2
Darf ich mehr als eine rote Karte ausspielen?
Du darfst pro Runde einen oder zwei rote Äpfel legen. Zwei Karten musst du allerdings nacheinander auf den Tisch bringen, nicht gleichzeitig.
Grundlage: Spielablauf, Schritt 2
Was passiert, wenn ich zu langsam bin?
Bei 6 oder mehr Spielern wird die zuletzt abgelegte rote Karte nicht gewertet und kommt zurück auf die Hand. Bei 4 oder 5 Spielern zählen nur die ersten 4 ausgelegten roten Äpfel.
Grundlage: Spielablauf, Schritt 2
Nach welchen Kriterien entscheidet der Schiedsrichter?
Er wählt den roten Apfel, der seiner Meinung nach am besten zum grünen Apfel passt. Die Anleitung weist darauf hin, dass dabei häufig die kreativste, humorvollste oder interessanteste Karte gewinnt.
Grundlage: Spielablauf, Schritt 3; Spieltipps
Darf man den Schiedsrichter beeinflussen?
Ja, das ist ausdrücklich erwünscht. Ihr dürft die Karten kommentieren und für eine bestimmte Karte werben – auch für die eines Mitspielers.
Grundlage: Spieltipps
Auf wen bezieht sich eine Karte, die mit 'Mein …' anfängt?
Immer auf den aktuellen Schiedsrichter. Liest er zum Beispiel "Mein Liebesleben" vor, ist damit sein eigenes gemeint.
Grundlage: Spieltipps
Wie viele grüne Äpfel brauche ich zum Sieg?
Das hängt von der Spielerzahl ab: 8 bei 4 Spielern, 7 bei 5, 6 bei 6, 5 bei 7 und 4 bei 8 bis 10 Spielern.
Grundlage: Tabelle 'Sieg'
Was tun, wenn keine roten Karten mehr im Kartenhalter sind?
Mischt den Ablagestapel mit den gespielten roten Äpfeln durch und legt die Karten wieder in den Kartenhalter.
Grundlage: Abschnitt 'Noch eine Partie gefällig?'
Wie werden die Handkarten wieder aufgefüllt?
Nach dem Wechsel des Schiedsrichters teilt der neue Schiedsrichter so viele rote Äpfel aus, dass alle wieder 7 Karten auf der Hand haben.
Grundlage: Spielablauf, Schritt 6
Wer fängt als Schiedsrichter an und wie wechselt die Rolle?
Der älteste Spieler übernimmt die Rolle zuerst. Danach wandert der Kartenhalter samt Schiedsrichteramt im Uhrzeigersinn weiter.
Grundlage: Vorbereitung, Schritt 2; Spielablauf, Schritt 6
Äpfel zu Äpfeln-Spielanleitung als PDF herunterladen
Äpfel zu Äpfeln Spielanleitung und Spielregeln – Zusammenfassung
Spielregeln Äpfel zu Äpfeln: Ziel und Ablauf in Kürze
Jede Runde gibt eine grüne Apfel-Karte eine Eigenschaft vor. Deine Aufgabe ist es, aus deiner Hand den roten Apfel mit dem Begriff auszuwählen, der den Schiedsrichter am meisten überzeugt. Gelingt dir das, bekommst du die grüne Karte als Gewinn.
So spielt man Äpfel zu Äpfeln
Der Schiedsrichter nimmt einen grünen Apfel vom Stapel. Er liest die darauf genannte Eigenschaft laut vor und legt die Karte offen in die Tischmitte. Der Schiedsrichter spielt in dieser Runde selbst keine rote Karte.
Wann ist Äpfel zu Äpfeln gewonnen?
Das Spiel endet, sobald eine Person genug grüne Apfel-Karten gesammelt hat.
Äpfel zu Äpfeln Spielanleitung zum Nachlesen
Die vollständige Äpfel zu Äpfeln-Spielanleitung steht oben auf dieser Seite und lässt sich als PDF herunterladen. Gespielt wird von 4 bis 10 Personen, ab 12 Jahren. Alle Regeln sind eigenständig formuliert und geben die offizielle Anleitung in verständlichen Worten wieder.
Äpfel zu Äpfeln Anleitung als PDF zum Ausdrucken
Die Kurzfassung dieser Anleitung gibt es als PDF zum kostenlosen Download – zwei bis drei Seiten mit Spielziel, Aufbau, Ablauf und Spielende, gedacht zum Ausdrucken und Beilegen in die Spieleschachtel. Äpfel zu Äpfeln Spielanleitung als PDF herunterladen. Ein Verweis auf dieser Seite mit Erklärvideo und den häufigsten Regelfragen ist im Dokument enthalten.
Alle Angaben zu Äpfel zu Äpfeln im Überblick
| Verlag | Pegasus Spiele |
|---|---|
| Autoren | Al Waller, Cathleen Quinn-Kinney, Ellen Winter, John Kovalic, Mark Alan Osterhaus, Max Osterhaus |
| Erscheinungsjahr | 2005 |
| Kategorie | Partyspiele |
| Spielart | Partyspiel |
| Spieleranzahl | 4 bis 10 Personen |
| Empfohlenes Alter | ab 12 Jahren |
| Weitere Namen | Apples to Apples |
Quelle und Regelstand
Diese Erklärung ist maschinell erstellt und gegen die Quelle geprüft. Grundlage ist die Anleitung von Pegasus Spiele. Der Text wird nicht aus der Vorlage übernommen, sondern neu formuliert; vor der Veröffentlichung gleicht ein Programm ihn Wort für Wort gegen die Anleitung ab und hält ihn zurück, wenn Formulierungen zu nah beieinanderliegen. Der Regelinhalt selbst ist nicht urheberrechtlich geschützt, die Formulierung des Verlags schon.
Quelle zuletzt geprüft: 15.10.2026
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