Sticheln – Spielanleitung & Regeln
Sticheln ist ein Kartenspiel von Klaus Palesch für Familien ab 10 Jahren. Es ist ein Stichspiel mit einem Dreh: Jeder legt zu Beginn eine eigene Ärgerfarbe fest, und Karten dieser Farbe bringen am Ende Minuspunkte. Ihr müsst also gut abwägen, welche Stiche ihr überhaupt haben wollt.
Foto: JFinch · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons
Sticheln kurz erklärt
Spielziel
Ihr sammelt Karten in fremden Farben und meidet eure eigene Ärgerfarbe. Wer am Ende die höchste Punktzahl hat, gewinnt.
Vorbereitung
Je nach Spielerzahl kommen nur bestimmte Farben und Zahlenwerte ins Spiel, der Rest bleibt in der Schachtel. Bei vier Personen spielt ihr mit 5 Farben und den Werten 0 bis 11. Die Karten werden gemischt, jeder nimmt 15 Karten auf die Hand. Danach wählt jeder verdeckt eine Karte, alle decken gleichzeitig auf: Diese Farbe ist die persönliche Ärgerfarbe und bleibt offen liegen.
So spielt ihr
- Ein Spieler eröffnet den Stich und legt eine beliebige Handkarte offen in die Tischmitte.
- Reihum legt jeder ebenfalls eine Karte seiner Wahl dazu, ein Farbzwang besteht nicht.
- Liegen nur Karten der zuerst gespielten Farbe, gewinnt die höchste Zahl.
- Kam eine andere Farbe dazu, gewinnt die höchste Zahl dieser abweichenden Farbe.
- Der Gewinner legt den Stich verdeckt vor sich ab und eröffnet den nächsten.
- So geht es weiter, bis alle Handkarten gespielt sind.
So gewinnt ihr
Jede Karte in eurer Ärgerfarbe zieht ihren Zahlenwert als Minuspunkte ab, jede andere Karte bringt 1 Pluspunkt. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt.
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Sticheln im Video erklärt
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Spielziel: Worum geht es bei Sticheln?
Ihr wollt möglichst viele Karten gewinnen, die nicht in eurer persönlichen Ärgerfarbe liegen. Denn jede Karte in einer fremden Farbe bringt einen Pluspunkt, während Karten der eigenen Ärgerfarbe ihren vollen Zahlenwert als Minuspunkte kosten. Anders als in klassischen Stichspielen ist deshalb nicht jeder Stich ein guter Stich. Gewonnen hat, wer nach der Auswertung das höchste Ergebnis vorweist.
Spielmaterial: Das gehört zu Sticheln
- Farbkarten mit ZahlenwertenJe nach Spielerzahl werden nur bestimmte Farben und Zahlenwerte genutzt. Zu viert sind es 5 Farben mit den Werten 0 bis 11, jeder Spieler erhält 15 Karten. Die genaue Gesamtausstattung nennt die Quelle nicht.
Sticheln aufbauen: So bereitet ihr das Spiel vor
- Legt abhängig von der Spielerzahl fest, welche Farben und Zahlenwerte ihr braucht. In einer Partie zu viert sind es 5 Farben mit den Werten 0 bis 11.
- Alle übrigen Karten kommen zurück in die Schachtel.
- Mischt die verwendeten Karten gut durch.
- Jeder Spieler nimmt 15 Karten auf die Hand.
- Jeder sortiert seine Hand und wählt eine Karte aus, die er verdeckt vor sich ablegt.
- Alle decken diese Karte gleichzeitig auf. Ihre Farbe ist die persönliche Ärgerfarbe des jeweiligen Spielers.
- Die aufgedeckte Karte bleibt bis zum Spielende offen liegen.
So spielt man Sticheln
Nachdem alle ihre Ärgerfarbe aufgedeckt haben, eröffnet ein Spieler den ersten Stich. Er legt eine Karte seiner Wahl offen in die Tischmitte, danach folgen die anderen reihum.
Die Ärgerfarbe
Jeder Spieler bestimmt zu Beginn eine eigene Ärgerfarbe, indem er eine Handkarte verdeckt ablegt und sie zusammen mit allen anderen aufdeckt. Es ist ausdrücklich möglich, dass mehrere Spieler dieselbe Ärgerfarbe haben. Die offen liegende Karte zählt am Ende mit ihrem Zahlenwert als Minuspunkte.
Ein Stich
- Der Startspieler legt eine beliebige Karte offen in die Tischmitte.
- Reihum legt jeder andere Spieler ebenfalls eine Karte seiner Wahl aus.
- Sind alle Karten gespielt, wird der Stich ausgewertet.
Wer den Stich bekommt
- Wurden ausschließlich Karten in der zuerst gespielten Farbe gelegt, gewinnt die höchste Zahl.
- Kam mindestens eine abweichende Farbe ins Spiel, gewinnt die höchste Zahl dieser anderen Farbe.
- Sind mehrere gleich hohe Karten im Rennen, entscheidet die zuerst gespielte Karte.
- Eine Null gewinnt niemals einen Stich.
Weiterspielen
Der Gewinner nimmt alle Karten des Stichs und legt sie verdeckt vor sich ab. Er eröffnet anschließend den nächsten Stich. So läuft die Runde weiter, bis alle Handkarten ausgespielt sind.
Die Wertung
Am Ende schaut sich jeder seine gesammelten Karten an. Karten in der eigenen Ärgerfarbe zählen ihren Zahlenwert als Minuspunkte. Jede Karte in einer anderen Farbe bringt genau 1 Pluspunkt.
Ein Spielzug Schritt für Schritt
- Du bist an der Reihe und wählst eine Karte aus deiner Hand.
- Du legst sie offen in die Tischmitte zu den bereits gespielten Karten.
- Der nächste Spieler ist an der Reihe.
- Sind alle Karten gelegt, wird der Stichgewinner ermittelt.
- Der Gewinner legt den Stich verdeckt vor sich ab und eröffnet den nächsten Stich.
Sonderregeln bei Sticheln
- Eine Null kann keinen Stich gewinnen.
- Bei mehreren gleich hohen Karten entscheidet die zuerst gespielte.
- Mehrere Spieler dürfen dieselbe Ärgerfarbe haben.
- Die aufgedeckte Ärgerfarben-Karte bleibt bis zum Spielende offen liegen und zählt als Minuspunkte.
- Je nach Spielerzahl werden nicht alle Farben und Zahlenwerte benutzt.
Spielende: Wann ist Sticheln zu Ende und wer gewinnt?
Sobald niemand mehr Handkarten besitzt, ist die Partie vorbei. Nun geht es an die Abrechnung: Jede Karte in deiner eigenen Ärgerfarbe bringt dir Minuspunkte in Höhe ihres Zahlenwerts, während jede übrige Karte mit einem einzelnen Punkt zu deinen Gunsten zählt. Den Sieg holt sich, wer nach dieser Rechnung die höchste Punktzahl vorweisen kann. Wie bei Punktgleichheit zu verfahren ist, geht aus der Quelle nicht hervor.
Tipps für den Einstieg in Sticheln
- Achte beim Auslegen darauf, welche Ärgerfarben die anderen offen vor sich liegen haben. So kannst du ihnen gezielt unangenehme Karten zuschieben.
- Hohe Karten in deiner eigenen Ärgerfarbe sind besonders teuer, weil der Zahlenwert voll als Minus zählt.
- Da eine Null nie einen Stich gewinnt, eignet sie sich, um eine Runde gefahrlos abzuwerfen.
- Wer eine abweichende Farbe legt, kann die zuerst gespielte Farbe komplett aus dem Rennen nehmen. Das lässt sich nutzen, um einen Stich an sich zu ziehen oder abzugeben.
- Ein Stich mit vielen fremden Farben bringt viele Pluspunkte. Rechne vor dem Zugriff nach, ob keine Karten deiner Ärgerfarbe dabei sind.
Häufige Fragen zu Sticheln
Muss ich die angespielte Farbe bedienen?
Nein. Die Quelle beschreibt, dass jeder Spieler eine Karte seiner Wahl ablegt. Ein Farbzwang wird nicht genannt.
Grundlage: Spielablauf: Reihum legen die anderen Spieler auch eine Karte ihrer Wahl ab
Wer gewinnt den Stich, wenn mehrere Farben gespielt wurden?
Dann gewinnt die höchste Zahl in einer Farbe, die nicht die zuerst gespielte ist. Die angespielte Farbe kommt in diesem Fall nicht mehr zum Zug.
Grundlage: Abschnitt Wer gewinnt den Stich?
Was passiert bei zwei gleich hohen Karten?
Von den gleich hohen Karten gewinnt diejenige, die zuerst gespielt wurde.
Grundlage: Abschnitt Wer gewinnt den Stich?
Kann eine Null einen Stich gewinnen?
Nein. Eine Null gewinnt nie einen Stich, unabhängig davon, welche Karten sonst liegen.
Grundlage: Spielablauf: Eine Null kann nie einen Stich gewinnen
Dürfen zwei Spieler dieselbe Ärgerfarbe haben?
Ja. Da alle ihre Karte gleichzeitig aufdecken, können durchaus mehrere Spieler dieselbe Ärgerfarbe erhalten.
Grundlage: Spielablauf: So können auch durchaus mehrere Spieler die gleiche Ärgerfarbe haben
Zählt die offen liegende Ärgerfarben-Karte mit?
Ja. Sie bleibt bis Spielende offen liegen und bringt Minuspunkte entsprechend ihrem Zahlenwert.
Grundlage: Spielablauf: Die Karte bringt am Ende Minuspunkte entsprechend dem Zahlenwert
Wie viele Punkte bringt eine Karte in einer fremden Farbe?
Jede Karte, die nicht in deiner persönlichen Ärgerfarbe ist, zählt genau 1 Pluspunkt. Der Zahlenwert spielt dabei keine Rolle.
Grundlage: Abschnitt Wertung
Wer eröffnet den nächsten Stich?
Der Spieler, der den Stich gewonnen hat. Er legt die Karten verdeckt vor sich ab und beginnt die neue Runde.
Grundlage: Spielablauf: Der Stichgewinner legt alle Karten verdeckt vor sich ab und beginnt die neue Runde
Mit wie vielen Karten spiele ich?
Jeder Spieler nimmt 15 Karten auf die Hand. Welche Farben und Zahlenwerte überhaupt ins Spiel kommen, hängt von der Spielerzahl ab.
Grundlage: Abschnitt Spielaufbau
Sticheln-Spielanleitung als PDF herunterladen
Sticheln Spielanleitung und Spielregeln – Zusammenfassung
Spielregeln Sticheln: Ziel und Ablauf in Kürze
Ihr wollt möglichst viele Karten gewinnen, die nicht in eurer persönlichen Ärgerfarbe liegen. Denn jede Karte in einer fremden Farbe bringt einen Pluspunkt, während Karten der eigenen Ärgerfarbe ihren vollen Zahlenwert als Minuspunkte kosten.
So spielt man Sticheln
Jeder Spieler bestimmt zu Beginn eine eigene Ärgerfarbe, indem er eine Handkarte verdeckt ablegt und sie zusammen mit allen anderen aufdeckt. Es ist ausdrücklich möglich, dass mehrere Spieler dieselbe Ärgerfarbe haben. Die offen liegende Karte zählt am Ende mit ihrem Zahlenwert als Minuspunkte.
Wann ist Sticheln gewonnen?
Sobald niemand mehr Handkarten besitzt, ist die Partie vorbei.
Sticheln Spielanleitung zum Nachlesen
Die vollständige Sticheln-Spielanleitung steht oben auf dieser Seite und lässt sich als PDF herunterladen. Gespielt wird von ab 10 Jahren. Alle Regeln sind eigenständig formuliert und geben die offizielle Anleitung in verständlichen Worten wieder.
Sticheln Anleitung als PDF zum Ausdrucken
Die Kurzfassung dieser Anleitung gibt es als PDF zum kostenlosen Download – zwei bis drei Seiten mit Spielziel, Aufbau, Ablauf und Spielende, gedacht zum Ausdrucken und Beilegen in die Spieleschachtel. Sticheln Spielanleitung als PDF herunterladen. Ein Verweis auf dieser Seite mit Erklärvideo und den häufigsten Regelfragen ist im Dokument enthalten.
Alle Angaben zu Sticheln im Überblick
| Autor | Klaus Palesch |
|---|---|
| Kategorie | Kartenspiele |
| Spielart | Kartenspiel |
| Empfohlenes Alter | ab 10 Jahren |
Quelle und Regelstand
Diese Erklärung ist maschinell erstellt und gegen die Quelle geprüft. Grundlage ist die offizielle Spielanleitung. Der Text wird nicht aus der Vorlage übernommen, sondern neu formuliert; vor der Veröffentlichung gleicht ein Programm ihn Wort für Wort gegen die Anleitung ab und hält ihn zurück, wenn Formulierungen zu nah beieinanderliegen. Der Regelinhalt selbst ist nicht urheberrechtlich geschützt, die Formulierung des Verlags schon.
Quelle zuletzt geprüft: 25.08.2026
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